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Luxemburg: Geringverdiener erhalten Zuschuss für Mietzahlungen

Die Geringverdiener in Luxemburg können zukünftig einen Zuschuss zu den Mietzahlungen von der Luxemburger Regierung beantragen. Wer mehr als ein Drittel seines Einkommens auf die Mietzahlungen verwenden muss, kann in Zukunft durch den Luxemburger Staat unterstützt werden. Diese Hilfe hatte die Regierung am Freitag in Luxemburg abgesegnet. Vor allem die stetig steigenden Mietpreise hatten diese Reaktion seitens der Regierung gefordert.

Gute Nachrichten für viele Geringverdiener in Luxemburg: In Zukunft wird der Staat einen Zuschuss zur Mietzahlung gewähren, wenn der Antragssteller mehr als ein Drittel seiner Einnahmen für die monatliche Mietzahlung verwenden muss. Auf diese Weise möchte die Regierung in Luxemburg, die die neue soziale Leistung am Freitag bewilligt hat, den Geringverdienern in Luxemburg unter die Arme greifen. Diese Hilfe ist umso wichtiger, da die Mietpreise seit Jahren deutlich ansteigen und immer mehr Menschen deutlich mehr Geld für ihre eigenen vier Wände zahlen müssen. Grundsätzlich können Haushalte, die mehr als ein Drittel ihrer Einnahmen auf die Mietzahlungen verwenden, die Unterstützung des Luxemburger Staates in Anspruch nehmen. Doch die auf den ersten Blick einfachere Regelung enthält einige Details, die man unbedingt kennen sollte. So wird das Einkommen des Haushalts bezüglich einer Obergrenze berechnet. Basis dafür ist die Einkommenssteuer, von der beispielsweise Familienleistungen, Erziehungs- und Kindergeld sowie auch die Beihilfen zu den Lebenshaltungskosten («Allocation de vie chère») abgerechnet werden. Auch die Angaben zur Miete entsprechen nicht unbedingt dem Betrag, der im Mietvertrag steht, sondern werden auf Grund eines «nationalen Referenzwertes» berechnet. Die Zusammensetzung des Haushalts hat ebenfalls Einfluss auf die Vergabe der Hilfen.

15 Millionen Euro Mehrkosten für Luxemburg

Die neue gesetzliche Regelung wird den Luxemburger Staat 15 Millionen Euro in diesem Jahr kosten. Diese sollen aber nicht als weitere Ausgaben durch Kredite finanziert werden, sondern durch Einsparungen an anderer Stelle. Die Regierung in Luxemburg gab bekannt, dass die 15 Millionen Euro bei der Wohnungshilfe gekürzt werden sollen. Auf diese Weise sollen die Fördergelder einfach anders verteilt werden.

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