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Verschuldung der Staaten in der EU bleibt stabil

In dieser Woche wurden die neuen Zahlen zur Verschuldung der einzelnen Länder der Eurozone bekannt gegeben. Das Großherzogtum Luxemburg weist den zweitniedrigsten Schuldenstand in der Eurozone auf. Einzig Estland ist noch weniger hoch verschuldet als Luxemburg. Der Schuldenstand in der Eurozone belief sich Ende September auf 90,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP).

In dieser Woche wurde jeweils die Verschuldung der einzelnen Länder der Eurozone bekannt gegeben. Das Großherzogtum Luxemburg liegt im direkten Vergleich mit den anderen Euroländern auf dem zweiten Platz und weist damit die zweitniedrigste Verschuldung in der Eurozone auf. Insgesamt muss man allerdings sagen, dass die Verschuldung der einzelnen Staaten in der Eurozone weiterhin stabil hoch ist. Auch wenn die Verschuldung in vielen Staaten in den letzten Monaten stabil geblieben ist, macht der Eurozone vor allem das immer stärker werdende Nord-Süd-Gefälle Sorgen. Während die Länder im Norden eher mit niedrigen Schuldenbergen zu kämpfen haben, drückt die Schuldenlast vor allem auf die Schultern von Italien, Griechenland, Spanien und Portugal. Sollte sich diese Entwicklung weiterhin in dieser Art und Weise gestalten, wird man sich in der Eurozone über eine Gegenmaßnahme Gedanken machen müssen, damit die Einheit nicht an einem solchen Gefälle zebricht.

Die höchsten Schuldenstände verbuchten die Euro-Krisenländer Griechenland (152,6 Prozent), Italien (127,3 Prozent), Portugal (120,3 Prozent) und Irland (117,0 Prozent). Die niedrigsten Schuldenstände in der Eurozone wiesen Estland (9,6 Prozent) und Luxemburg (20,9 Prozent) auf.

Im Schnitt der 27 Staaten der Europäischen Union (EU) kletterte die Schuldenquote von Ende Juni bis Ende September geringfügig von 85,0 auf 85,1 Prozent der Wirtschaftsleistung.

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