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Luxemburg: Luxemburgisch wird Landessprache

Das Großherzogtum Luxemburg steht vor einer Verfassungsreform, die unter anderem bewirken soll, dass Luxemburgisch als Landessprache in das Grundgesetz mit aufgenommen wird. Auch andere nationale Symbole sollen im Rahmen der Verfassungsreform mit in das Grundgesetz in Luxemburg aufgenommen werden.

In Luxemburg wird in diesen Tagen eine Verfassungsreform diskutiert. Dabei steht vor allem die Frage im Vordergrund, welche Dinge in die Verfassung aufgenommen werden sollen und welche nicht zwingend Verfassungsrang haben müssen. Die Regierung konnte sich bereits auf die Landesflagge und die Nationalhymne Luxemburgs einigen. Diese beiden nationalen Symbole werden in Zukunft in der Verfassung des Großherzogtums verankert sein. Weiterhin wird die Aufnahme der Landessprache in die Verfassung diskutiert. Luxemburgisch soll eventuelle die neue Landessprache werden. Bis jetzt ist Luxemburgisch neben Französisch und Deutsch als Verwaltungssprache gekennzeichnet.

Anscheinend beabsichtigt man, Luxemburgisch in der Verfassung ausdrücklich zu erwähnen. Dies könnte unter anderem mit dem Zusatz “Sprache des Landes” erfolgen. Aber auch auf die besondere Wichtigkeit von Deutsch und Französisch als Verwaltungssprachen soll hingewiesen werden. Der Vorschlag des Staatsrats, der die Bezeichnung «Nationale Sprache» in die Diskussion brachte, sowie einen Verfassungseintrag, der eine Förderung des Luxemburgischen festgeschrieben hätte, wurde zuletzt nicht zurückbehalten. Grund war die Befürchtung der Verfassungsrechtler, solche Formulierungen könnten juristische Komplikationen auslösen.

 

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