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Fränk Schleck lehnt Kapitänsrolle bei der Tour de France ab

Der Luxemburger Fränk Schleck hat die Rolle des Teamkapitäns bei der Tour de France 2012 abgelehnt. Obwohl sich der Luxemburger in einer guten Form bei der Tour de Suisse präsentierte, scheint er nicht gewillt zu sein, das RadioShack-Nissan-Trek Team bei der Tour de France zu führen. Neben ihm kommt auch noch der Deutsche Andreas Klöden als Kapitän in Betracht.

Am Ende dieses Monats startet die bedeutendste Rundfahrt des Jahres in Frankreich. Zahlreiche Teams werden sich auch in diesem Jahr wieder während der Tour de France Mann gegen Mann messen. Bei RadioShack-Nissan-Trek ist es derweil noch nicht geklärt, wer eigentlich die Kapitänsrolle in der Mannschaft einnehmen soll. Nachdem Andy Schleck seine Teilnahme an der Tour de France 2012 aufgrund einer Verletzung absagen musste, muss diese Rolle nun neu vergeben werden. Fränk Schleck, der sich zuletzt bei der Tour de Suisse in guter Form zeigte und den zweiten Platz im Gesamtklassement belegen konnte, galt lange Zeit als aussichtsreichster Anwärter auf die Kapitänsbinde im RadioShack-Nissan-Trek Team. Der Luxemburger hat allemal die richtigen Voraussetzungen, um bei der Tour de France 2012 um den Sieg mitfahren zu können. Im letzten Jahr belegte Fränk Schleck den dritten Platz bei der Frankreichrundfahrt.

Fränk Schleck lehnt Kapitänsrolle ab

Sehr zur Überraschung der Öffentlichkeit hat der Luxemburger Fränk Schleck die Rolle als Kapitän in dem neu fusionierten Team nicht angenommen. Der Radprofi sieht sich nach eigenen Angaben im Moment nicht in der Lage, seine gute Form über die kompletten drei Wochen zu halten. Er macht vor allem den kurzfristigen Start bei dem Giro d´Italia dafür verantwortlich. „Ich möchte nicht Kapitän sein. Ich kann dieses Leistungsniveau nicht beibehalten“, sagte der 32-Jährige der belgischen Tageszeitung Het Nieuwsblad. Des Weiteren hat der Luxemburger Angst, bei schlechten Leistungen mit Kritik überhäuft zu werden. „Ich bin keine Maschine. Da muss man realistisch sein. Außerdem werde ich mit Kritik überhäuft, wenn ich als Leader ins Rennen gehe und dann enttäusche“, sagte Schleck.

RadioShack-Sportdirektor und Schleck-Förderer Kim Andersen unterstrich diese Einschätzung. „Die Hoffnungen an einen Sieg von Fränk zu knüpfen, erscheint mir verrückt“, sagte er der dänischen Tageszeitung Politiken.

Allem Anschein nach wird der Deutsche Andreas Klöden die Führungsrolle im Team RadioShack-Nissan-Trek bei der Tour de France 2012 übernehmen.

 

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