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Tour de France 2012: Andy Schleck kann nicht starten

Andy Schleck wird nicht bei der Tour de France 2012 an den Start gehen können. Nachdem er 2009 und 2011 den zweiten Platz bei der Frankreichrundfahrt belegt hatte und diese nachträglich aufgrund der Disqualifikation von Alberto Contador 2010 sogar gewonnen hatte, wird der Luxemburger in diesem Jahr nicht an den Start gehen können. Damit liegen die Hoffnungen der Luxemburger Fans auf Fränk Schleck.

Der Luxemburger Andy Schleck vom RadioShack-Nissan-Trek Team wird nicht bei der Tour de France 2012 an den Start gehen können, denn die Verletzung, die er sich bei der Dauphine zugezogen hat, ist wohl schwerer als gedacht. Allem Anschein nach hat sich Andy Schleck das Kreuzbein gebrochen und wird wohl mindestens fünf Wochen nicht auf dem Rad sitzen können. Diesen Trainingsrückstand wird der Luxemburger nicht mehr bis zum Start der Tour de France 2012 aufholen kann. Damit befindet sich der Jüngere der beiden Schleck-Brüder zunächst auf dem Tiefpunkt einer verkorksten Saison. Die Verletzung ist aber nicht nur für Andy Schleck schlimm, sondern auch für die Fans der Tour de France 2012 allgemein. Der Luxemburger war in den Jahren 2009 und 2011 auf den zweiten Platz der Frankreichrundfahrt gefahren. Er wurde sogar nachträglich aufgrund des Disqualifizierung des Spaniers Alberto Contador zum Toursieger im Jahr 2010 ernannt. Hierfür hatte Andy Schleck noch Ende Mai das Gelbe Trikot erhalten. Damit verliert das Starterfeld der diesjährigen Tour einen großen Sieganwärter. Die Hoffnungen der Luxemburger Fans lasten nun auf den Schultern von Fränk Schleck, der im vergangenen Jahr ebenfalls auf das Podium bei der Tour de France gefahren ist.

Andy Schleck schaut auf eine verkorkste Saison

Die aktuelle Saison ist eine der schlimmsten in der Karriere des noch jungen Andy Schleck. Paris-Nice, Katalonien-Rundfahrt und das Critérium du Dauphiné – der Luxemburger fuhr keines der Etappenrennen zu Ende. Man hatte auch Hoffnungen in ihn gesteckt bei den Frühjahrsklassikern. Doch der Mondorfer kam auch dort nicht richtig aus dem Sattel heraus und enttäuschte immer wieder auf ganzer Linie. Zudem berichten Medien immer häufiger von teaminternen Problemen bei dem erst vor der Saison fusionierten RadioShack-Nissan-Trek Team. Der Zoff in der Mannschaft spitzte sich zu, als Teammanager Johan Bruyneel öffentlich den beiden Schlecks zu wenig Biss und Härte vorwarf. Andy Schleck kommentierte dies in der flämischen Zeitung “Het Nieuwsblad” mit einem lakonischen Kommentar. Hinzu kommt, dass das Team vor der Saison extrem hoch gehandelt worden ist, da es über viele Spitzensportler verfügt. Dementsprechend waren die Erwartungen zu Saisonbeginn exorbitant und viele sprachen schon davon, dass das neue Team den gesamten Sport dominieren werde. Allerdings bleibt das RadioShack-Nissan-Trek Team oft hinter den eigenen und auch hinter den Erwartungen der Fans zurück.

 

 

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