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You Are Here: Home » News, Sports » Team Alpecin: 13 bis 20 Millionen Euro Budget!

Andy und Frank Schleck im Fokus von Alpecin

Das Pharmaunternehmen Alpecin plant schon länger den Aufbau eines starken Radsportteams. Vor allem die beiden Luxemburger Andy Schleck und Frank Schleck stehen bei dem neuen Team auf der Liste der Wunschkandidaten. Dabei ist ein Wechsel durchaus realistisch, da bei Schlecks mit ihrem jetzigen Arbeitgeber nicht zurecht kommen.

Das Unternehmen Alpecin, das bis jetzt nur aus der Pharmaindustrie bekannt ist, plant den Aufbau eines neuen Teams für den Radrennsport. Die Unternehmensführung hat diese Idee bestätigt. Nach neuen Angaben soll der Konzern bereit sein, dem hauseigenen Team ein Budget von 13 bis 20 Millionen Euro bereitzustellen. Ein Jahresetat von „13 bis 20 Millionen Euro“ seien angedacht, verkündete Jörn Harguth, der Vertriebsleiter am Firmensitz in Bielefeld.
„Wenn man die ProTour in drei Kategorien einteilt, müsste man für ein erstklassiges Team schon 13 bis 20 Millionen Euro rechnen. Das Mittelfeld liegt bei zehn Millionen – aber Mittelfeld ist nie erstrebenswert“, sagte Harguth. Bei der laufenden Tour de France 2012 war durchgesickert, dass der US-Fahrradrahmen-Hersteller Trek und Alpecin ein deutsches Eliteteam auf die Beine stellen wollen. Trek hat jedoch einen Exklusivvertrag mit Leopard S.A. und will diesen auch respektieren. Die Luxemburger Frank Schleck und Andy Schleck sollen dabei das neue Team anführen. Beide fühlen sich bei ihrem jetzigen Team RadioShack Nissan Trek sehr unwohl und liebäugeln wohl mit einem Wechsel. Auch die deutschen Jens Voigt und Linus Gerdemann sollen bei Alpecin fester Bestandteil der Planungen sein.

Frank und Andy Schleck bereiten Sorgen

Der Zeitdruck und die ungeklärte Lage der noch bis 2014 laufenden Schleck-Verträge bei Leopard S.A. machen die sofortige Umsetzung der Bielefelder Pläne schwierig. „Es muss schnell gehen. Bis September müssen die ersten Unterlagen, Fahrer-Verträge, Finanzpläne etc. eingereicht werden“, hatte vor Tagen schon Weltverbandspräsident Pat McQuaid angemerkt. Im Moment scheint noch nicht sicher zu sein, dass das neue Team Alpecin wirklich zur Saison 2013 in das Geschehen des Radrennsports eingreifen kann. Vielleicht werden die Vorbereitungen auch erst 2014 abgeschlossen sein. Frank Schleck und Andy Schleck werden wohl hoffen, dass das Pharmaunternehmen rechtzeitig für die kommende Saison einsatzfähig ist.

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