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You Are Here: Home » German, Shopping » Niedrige Tabakpreise in Luxemburg sorgen für Unmut bei ausländischen Ärzten

Ärzte aus Frankreich und auch aus Deutschland beschweren sich über die niedrigen Tabakpreise in Luxemburg. Mit den niedrigen Preisen für Zigaretten würde das Land Luxemburg alle Bemühungen der anderen Länder, die Leute vom Rauchen abzuhalten, zunichte machen. Dies lässt sich am Beispiel Frankreichs verdeutlichen. Während, nach Aussage der Experten, der Tabakkonsum in Frankreich in den letzten 10 Jahren deutlich abgenommen hat, blieb der Bestand an Rauchern im französischen Lothringen, nahe der Grenze zum Nachbarland Luxemburg, nahezu konstant. Dies lässt darauf schließen, dass die Raucher sich in diesem Gebiet zwar von der Steuer abhalten lassen, Zigaretten in Frankreich zu kaufen, nicht aber davon, weiterzurauchen und sich die Tabakwaren dann eben im Nachbarland Luxemburg zu kaufen. Die Tabakpreise in Luxemburg weisen nämlich einen enorm hohen Kontrast zu den Tabakpreisen in Frankreich auf. Bezahlt man für ein Päckchen mit 20 Zigaretten in Frankreich stolze 5,90 Euro, liegen die Tabakpreise in Luxemburg für das gleiche Päckchen bei 4,00 Euro. Auch der Tabak zum Selbstdrehen steht bei den Rauchern in der Grenzregion hoch im Kurs. Würde man in Frankreich ungefähr 200 Euro fürs Rauchen ausgeben, kann man in Luxemburg mit der richtigen Taktik und einem gewissen Gefühl fürs Sparen auch mit 170 Euro weniger für den Monat rechnen.
So verdient das Land Luxemburg vorallem an den ausländischen Rauchern sein Geld. 85 bis 90 Prozent der Kunden, die an Tankstellen oder Supermärkten in Luxemburg kaufen, kommen aus dem Ausland und bringen jedes Jahr ca. 400 Mio. Euro ein. Logisch, dass das Land Luxemburg ungern auf diese Einnahmequelle verzichtet. Da ist es nur konsequent, dass in luxemburgischen Restaurants, Bars und Diskotheken auch weiterhin gequalmt werden darf.

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