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Schueberfouer 2012: Ärger für Polizei in der ersten Nacht

Am Donnerstag wurde die Schueberfouer in Luxemburg von Bürgermeister Xavier Bettel feierlich eröffnet. Gegen 17 Uhr durchschnitt der Bürgermeister der Hauptstadt Luxemburg die Trikolore in den Landesfarben. Die Polizei hat gleich in der ersten Nacht viel Arbeit gehabt.

Die Schueberfouer in Luxemburg ist eröffnet. Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Luxemburg hat gestern die Trikolore vor dem Eingang zur Schueberfouer durchgeschnitten. Dies ist die alljährliche Tradition zur Eröffnung des größten Volksfests in Luxemburg. Auch wenn die Schueberfouer mit all ihren Attraktionen und Fahrgeschäften tausende Menschen in die Großregion lockt, bedeutet sie nicht für jeden Spaß und Vergnügen. Für die Polizeibeamten, die ihren Dienst auf dem Volksfest leisten müssen, bedeutet die Schueberfouer Stress und zum Teil auch sehr gefährliche Situationen. Betrunkende und pöbelnde Besucher, die manchmal auch nicht davor zurückschrecken, gegenüber den Polizeibeamten handgreiflich zu werden, sind ebenso Alltag auf der Schueberfouer wie all die Fahrgeschäfte. Gleich in der ersten Nacht hat die Polizei dies wieder einmal erfahren. Einige Polizeibeamte stellten auf einer Kontrollrunde nach Schließung der Schueberfouer fest, dass sich vor einem Stand noch mehr als 20 Menschen tummelten. Der Wirt dort schien nichts von offiziellen Öffnungszeiten zu halten. Als die Polizeibeamten ihn darauf aufmerksam machten, schlug er einem der Beamten auf den Rücken. Außerdem beleidigte er die Polizisten. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Auch ein Gast, der durch den Genuss alkoholischer Getränke sehr aggressiv geworden war, mischte sich in die Auseinandersetzung ein. Er beleidigte die Polizeibeamten und folgte ihnen auf ihrer Runde über die Schueberfouer. Die Polizisten nahmen den Mann über Nacht mit auf ihre Dienststelle.

Taschendiebstahl auf der Schueberfouer

Eine Frau musste gestern auf der Schueberfouer eine ganz andere Lektion lernen: Sie ließ ihre Tasche unbeaufsichtigt liegen. Ein Taschendieb nutzte die mehr als gute Gelegenheit, um ihr Handy an sich zu nehmen. Allerdings muss man in diesem Fall leider festhalten, dass die Frau wohl selbst dafür verantwortlich ist. Es ist grob fahrlässig, seine Wertsachen auf der Schueberfouer in Luxemburg 20 Minuten aus den Augen zu lassen.

Es wird wohl auch in den kommenden Tagen zu Zwischenfällen zwischen der Polizei und Gästen der Schueberfouer kommen. Diese Vorgänge gehören zu jedem Volksfest in der modernen Zeit dazu.

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