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Luxemburg: Preise im öffentlichen Verkehr werden deutlich teurer

Bereits vor einigen Wochen wurde in Luxemburg über Preisanstiege im öffentlichen Verkehr spekuliert. Nun können die Spekulationen ein Ende haben, denn das Infrastrukturministerium in Luxemburg hat in dieser Woche bestätigt, dass die Preise 2013 anziehen werden. Diese Preissteigerung trifft teilweise auf Widerstand und nicht wenige kritisieren diesen Schritt der Regierung in Luxemburg.

Die Luxemburger Straßen platzen beinahe aus allen Nähten. Immer mehr Autos verkehren auf diesen und sorgen gerade zu den Hauptverkehrszeiten für vollkommen überfüllte Straßen. Eine Lösung dieses Problems wäre sicherlich, auf öffentliche Transportmittel in Luxemburg zurückzugreifen. Allerdings werden die ohnehin schon hohen Ticketpreise 2013 noch einmal deutlich angehoben. Das Infrastrukturministerium in Luxemburg hat in dieser Woche bestätigt, dass die Preise zum Januar 2013 deutlich ansteigen werden. Diese Ankündigung bzw. Bestätigung des Luxemburger Ministeriums trifft auf Widerstand und Kritik aus der Bevölkerung in Luxemburg, denn weitere Preiserhöhungen für den öffentlichen Transport seien unverhältnismäßig. Auch soll die Ermäßigung für „famille nombreuse“ ersatzlos gestrichen werden. Die bisherige Ermäßigung für „famille nombreuse“ wird in der Pressemitteilung mit keinem Wort erwähnt, so dass man davon ausgehen muss, dass diese ersatzlos gestrichen wurde.

Erhöhte Kosten als Begründung

Das Infrastrukturministerium in Luxemburg gab die erhöhten Betriebskosten als Begründung für die Preiserhöhung an. Seit der letzten Erhöhung von 2006 sind vor allem die Spritpreise deutlich gestiegen.  Aber nicht nur die erhöhten Betriebskosten wurden als Begründung angeführt, sondern auch die permanenten Investitionen in das Schienen- und das Busnetz. Auf diese Weise sei die Infrastruktur in Luxemburg in den letzten Jahren deutlich verbessert worden.
„Die aktuelle Preisanpassung verfolgt u.a. das Ziel, die Attraktivität der Monats- und Jahres-Abonnements zu unterstreichen und die aktuelle und zukünftige Kundschaft an uns zu binden“, heißt es weiter. Bei den Kurzstrecken kostet das Ticket 2 Euro (2 Stunden), das 10-Ticket-Heftchen 16 Euro, das Monatsabo 25 Euro und das Jahresabo 220 Euro. Bei den Langstrecken kostet das Ticket 4 Euro (1 Tag) und das Fünf-Ticket-Heft 16 Euro. Eine Monatsnetzkarte beläuft sich auf 50 Euro, während ein Jahresabo für das gesamte Netz 440 Euro kostet. Für die Jumbokarte müssen künftig 75 Euro und für die Seniorenkarte 100 Euro gezahlt werden. Kinder unter zwölf Jahren fahren weiterhin kostenlos.

 

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