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You Are Here: Home » Finance, News » Zug, Seil- und Straßenbahn für die Pendler und Grenzgänger

Infrastrukturelle Veränderungen für 2018 geplant

In den nächsten Jahren soll die Großregion infrastrukturelle verändert werden, damit die Pendler und Grenzgänger nicht immer auf das eigene Auto zurückgreifen müssen, wenn sie zur Arbeit fahren möchten. Gerade zu den Stoßzeiten leidet Luxembourg unter vielen Unfällen und Staus. Nervenaufreibende Diskussionen von einem Autofenster zum nächsten sind in vielen Fällen die Folge. Dies kostet nicht nur Geld, sondern vor allem Nerven.

Luxembourg ist seit Jahren in der Großregion für seine guten Arbeitsbedingungen bekannt. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass täglich tausende Pendler und Grenzgänger aus Deutschland mit dem Auto ins Großherzogtum kommen, um dort ihrer Arbeit nachzugehen. Leider kann man ebenfalls die negativen Folgen Tag für Tag beobachten. Überfüllte Straßen, kilometerlange Staus und Unfälle in großer Zahl. Darüber hinaus werden immer häufiger Diskussionen beobachtet, die von einem Autofenster zum anderen geführt werden. Hitzige Fahrer greifen sich gegenseitig an und verlieren des Öfteren ihre Nerven. Viele Pendler und Grenzgänger kommen aufgrund des Verkehrschaos entnervt in ihrem Büro in Luxembourg an. Die politische Führung in Luxembourg hat nun in Zusammenarbeit mit Deutschland ein Projekt ins Auge gefasst, dass die gerade beschriebene Situation entlasten könnte. Wenn alles gut anläuft, könnte es bereist im Jahre 2018 zu einer Reformation im Pendlerverkehr kommen.

Zug, Seil- und Straßenbahn sollen 2018 kommen

Alle Pendler, die sich mit dem oben Beschriebenen durchaus teilweise identifizieren können, sollten ihre Hoffnung auf Besserung ungefähr auf das Jahr 2018 datieren, denn dann soll ein neues Projekt zur Verbesserung der Infrastruktur fertig gestellt worden sein. Dieses sieht einige Veränderungen und viele Investitionen voraus. So soll in den kommenden Jahren die alte Westtrasse, so wird die Verbindung zwischen Trier-Ehrang und Luxemburg genannt, wieder für den Personenverkehr freigegeben werden. Zuletzt nutzen einzig die Gütereisenbahnen diesen Teil des Schienennetzes. Zunächst war man davon ausgegangen, dass bereits im Jahre 2015 die ersten Personenzüge wieder über die Westtrasse fahren würden. Dies gilt aber als unwahrscheinlich und ist auch nicht unbedingt sinnvoll, wie sich gleich noch herausstellen wird. Alleine in Trier müssen noch vier weitere Haltestellen gebaut werden. Selbst die genauen Planungen haben noch nicht stattgefunden. Man kalkuliert aber mit ungefähr zwei Millionen Euro jede neue Haltestelle, die gebaut werden wird. Die Finanzierung soll zu einem nicht unerheblichen Teil durch das Land Rheinland-Pfalz erfolgen. Aber es spricht noch ein anderer Grund gegen eine Öffnung der Westtrasse vor 2018. Die neue Zuglinie soll sich zu einem großen Teil aus den Einnahmen finanzieren, die durch die Pendler erbracht werden. Die Grenzgänger sind die Zielgruppe, die mit dem neuen Projekt erreicht werden sollen. Hierzu muss aber erst auf eine gewisse Vorarbeit in Luxembourg gewartet werden, die voraussichtlich erst im Jahre 2018 beendet ist. Die Westtrasse endet am Hauptbahnhof in Luxemburg.

In Luxemburg soll eine neue Haltestelle an der roten Brücke entstehen. Diese muss aber noch errichtet werden. Der Grund hierfür ist einfach. Von dort soll eine Standseilbahn die Pendler auf den Kirchberg befördern, wo viele wohl die meisten Büros liegen dürften. Dies ist aber noch nicht das Ende der Reise, denn eine neue Straßenbahn soll die Grenzgänger dann zu ihrem jeweiligen Büro befördern. Die Standseilbahn soll nach ersten Planungen in der Nähe der Philharmonie halten.

Insgesamt rechnet man in Luxembourg mit einem Investitionsaufwand von über 100 Millionen Euro, die in den neuen Bahnhof und die Standseilbahn gepumpt werden sollen. Aufgrund der notwendigen gründlichen Planung und dem Arbeitsaufwand rechnet man im Großherzogtum mit einer Bauphase, die erst im Jahre 2018 abgeschlossen sein wird. Folglich macht es auch keinen Sinn die Westtrasse vorher zu öffnen, da sich diese sonst vermutlich nicht halten lässt. Es bleibt abzuwarten, ob diese Neuerungen überhaupt umsetzbar sind, denn auch auf das Land Rheinland-Pfalz kommen immense Kosten zu.
Eines ist aber sicher: Die grundlegende Idee, die hinter dem angestrebten Projekt steht, ist sicherlich nicht schlecht.

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