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Die eigene Hochzeit und die anschließenden Flitterwochen stellt sich jeder als die schönsten Tage seines Lebens vor. Unvergessliche Momente und pure Romantik sollen diese Tage spicken. Aber damit das auch klappt, ist vorher eine sorgfältige Planung unbedingt angebracht.

Hochzeitsplanung – Woran muss man denken?

Ohne Planung keine unvergesslichen Flitterwochen (Bildquelle: BigStock-ID-52049557-by-maridav)

Die Planung ist das A und O für romantische Flitterwochen (Bildquelle: BigStock-ID-52049557-by-maridav)

Gleich zu Beginn der Hochzeitsplanung muss das Brautpaar mit einigen wichtigen Entscheidungen die Weichen für die gesamte Hochzeit stellen: Will man standesamtlich oder kirchlich heiraten? Wie groß soll die Feier werden beziehungsweise wer wird eingeladen? Welches Datum oder welche Jahreszeit kommen in Frage? Soll es eine eher traditionelle oder moderne Feier oder gar eine Mottohochzeit werden? Heiratet man in der Heimatgemeinde oder soll es eine spezielle Location sein? Prinzipiell sind bei der Hochzeitsplanung der eigenen Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Man sollte dabei jedoch von Anfang an ein bestimmtes Budget festsetzen und im Hinterkopf behalten, denn eine opulente Traumhochzeit an einer besonderen Location mit Spitzen-Catering kann schnell weit über 10.000 Euro verschlingen. Sind diese grundsätzlichen Fragen geklärt, geht es an die detaillierte Planung, wobei einige Fallstricke nicht übersehen werden sollten. Auch wenn die kirchliche Hochzeit die große Feier sein soll, so verlangen die Amtskirchen in Deutschland dennoch eine vorhergehende standesamtliche Trauung. Man sollte das Standesamt bei der Planung also nicht komplett aus den Augen verlieren.

In Deutschland sind die Monate Mai bis Juli die weitaus beliebteste Saison zum Heiraten. Will man also zu dieser Zeit den Bund fürs Leben schließen, muss man sich besonders frühzeitig um einen Termin bei Standesamt oder Kirche, aber auch Catering, DJ oder Band und Festsaal bemühen. Beliebte Locations sind mittlerweile oft schon ein Jahr im Voraus gebucht. Außerdem empfiehlt es sich, sobald man einen Termin festgesetzt hat, allen Gästen Save-the-Date-Karten zu schicken, weil um diese Jahreszeit schon einmal mehrere Feierlichkeiten im Bekanntenkreis kollidieren können. Eine Schwierigkeit bei der Festsetzung des Termins besteht darin, dass deutsche Standesämter fixe Heiratstermine maximal 6 Monate vorher vereinbaren können. Allerdings bieten viele Ämter mittlerweile einen Reservierungs-Service, den man bis zu ein Jahr vor der Hochzeit nutzen kann.

Der zeitliche Rahmen – ein Countdown

Damit bei der Planung kein Stress aufkommt, sollte das Brautpaar, sobald ein Hochzeitstermin festgelegt ist, einen Countdown mit allen wichtigen Terminen schriftlich festhalten. So können keine Fristen verpasst werden. In diesen zeitlichen Rahmen sollte man immer auch einen gewissen Puffer einbauen, falls einmal nicht alles auf Anhieb klappt, zum Beispiel wenn das Brautkleid ein zweites Mal umgenäht werden muss, die Gäste nicht bis zum angegebenen Stichtag zu- oder absagen oder es mit den Papieren zur standesamtlichen oder kirchlichen Trauung Schwierigkeiten gibt. Es gibt keinen auf jede Hochzeit anwendbaren allgemeingültigen Zeitplan, weil Hochzeiten auf so verschiedene Weise gefeiert werden. Allerdings sind einige Fristen aus Erfahrungswerten unbedingt zu beachten:

So bald es geht:

  • grobe Richtung der Hochzeit festlegen
  • erste Gästeliste anfertigen
  • mögliche Locations besichtigen
  • gewünschte Trauzeugen anfragen
  • engste Angehörige einweihen

Sobald der Termin steht:

Sechs Monate vorher:

  • fixen Termin beim Standesamt vereinbaren
  • Beginn der Brautkleidsuche (Achtung: Lieferzeiten bis zu 3 Monaten, dazu eventuell nötige Änderungen bis zu 4 Wochen)

Vier Monate vorher:

  • Anzug für Bräutigam besorgen
  • Ringe aussuchen (Achtung: Gravur kann mehrere Wochen dauern!)
  • Braut: Termin für Probefrisur und Makeup machen
  • Einladungen verschicken (Wichtig: Festen Termin für Zu- und Absagen angeben!)
  • Anbieter für Blumenschmuck, Deko, Tischkarten anfragen

Zwei bis drei Monate vorher:

  • mit Trauzeugen Spiele oder Abendunterhaltung planen
  • eventuell Gestaltung der Trauung/Gedichte/Trausprüche planen
  • genauere Menüplanung mit Caterer, Meldung der genauen Gästezahl
  • Hochzeitsauto/Kutsche organisieren

Einen Monat vorher:

  • Anprobe fertiges Brautkleid, eventuell letzte Korrekturen
  • allerletzte Accessoires für Braut und Bräutigam besorgen

Zwei Wochen vorher:

  • Ringe abholen
  • Brautkleid abholen
  • Gepäck für Flitterwochen weitestgehend vorbereiten

Eine Woche vorher bis zur Hochzeit:

  • so wenig Stress und Termine wie möglich
  • gut ausschlafen
  • Vorfreude genießen

Natürlich ist es auch möglich, gerade wenn man nicht zur Hauptsaison oder in recht kleinem Rahmen heiratet, eine wundervolle Hochzeitsfeier innerhalb weniger Wochen zu planen. Das stellt allerdings eine Ausnahme dar und meist führt Zeitdruck bei den Hochzeitsvorbereitungen doch eher zu Stress beim Brautpaar. Mittlerweile bieten auf dem Markt diverse professionelle Hochzeitsplaner ihre Dienste an. Sie stellen gerade bei aufwändigeren Feiern, langen Gästelisten, einem beruflich stark eingespannten Brautpaar oder sehr ausgefallenen Wünschen eine sinnvolle Hilfe bei den Vorbereitungen dar. Je nach Wunsch kann das Brautpaar sich nur einmal vom Hochzeitsplaner beraten lassen bis hin zur Organisation der kompletten Hochzeit durch den Profi.

Die Flitterwochen – gut vorbereitet mit einer Checkliste

Für die meisten Paare gehören gleich nach der Hochzeitsfeier wunderschöne Flitterwochen zu einem gelungenen Start ins Eheleben. Doch auch diese wollen rechtzeitig geplant werden, was im Trubel der Hochzeitsvorbereitungen schon einmal zu Schwierigkeiten führen kann. Wichtig ist es, sich frühzeitig auf ein Ziel zu einigen, um eventuelle Frühbucherkonditionen wahrzunehmen. Bereits bei der Buchung sollte man den Reiseveranstalter darauf hinweisen, dass es sich um eine Hochzeitsreise handelt – oft gibt es dann noch einmal Sonderkonditionen oder kleine Aufmerksamkeiten auf dem Zimmer. Damit in der Akutphase der Hochzeitsvorbereitungen kein zusätzlicher Stress durch die Flitterwochenplanung entsteht, empfiehlt sich, schon mehrere Wochen oder eher Monate vorher eine Checkliste bereitzuhalten, wie sie zum Beispiel auf vouchercloud kostenlos zur Verfügung steht. Darin sind alle wichtigen Termine enthalten und je nach Destination gibt es eine entsprechende Packliste, so dass man sich direkt vor der Hochzeit nicht mehr den Kopf über die leidige Frage „Was nehme ich nur mit?“ zerbrechen muss.

Wenn man sich also an einige Tipps zur Stressvermeidung hält, frühzeitig einen Zeitplan aufstellt und mit hilfreichen Checklisten arbeiten, ist die Planung von Hochzeit und Flitterwochen gar nicht mehr so schwer. Schließlich soll jede Hochzeit und anschließende Hochzeitsreise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

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