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Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns 2013 in Luxemburg

In Luxemburg soll der gesetzliche Mindestlohn für einige Branchen zur Jahreswende angehoben werden. Während man in anderen Ländern, unter anderem in Deutschland, immer noch über einen gesetzlichen Mindestlohn streitet, besteht dieser in Luxemburg seit Jahren. Das Gesetz sieht vor, dass die Regierung in Luxemburg das Parlament alle zwei Jahre über die wirtschaftliche Lage in Luxemburg informiert.

Das Großherzogtum Luxemburg ist eines der europäischen Länder, das schon vor Jahren einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn eingeführt hat. Während andere Länder wie Deutschland immer noch über einen solchen Streiten, ist der Mindestlohn in Luxemburg längst zur rechtlichen Realität auf dem Arbeitsmarkt geworden. Zur Jahreswende steht in Luxemburg für viele Arbeitnehmer eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ins Haus. Im Jahr 2013 soll der Mindestlohn in Luxemburg für beinahe 15 Prozent der Arbeitnehmer angehoben werden. Grund hierfür ist die spezielle Regelung in Luxemburg. Die Regierung muss dem Parlament alle zwei Jahre Zahlen über die aktuelle wirtschaftliche Lage vorlegen. Auf dieser Basis kann das Luxemburger Parlament dann entscheiden, ob der Mindestlohn im kommenden Jahr angehoben werden muss. Auf diese Weise möchte die Regierung in Luxemburg gewährleisten, dass der Mindestlohn immer an die wirtschaftlichen Interessen angebunden ist. Der qualifizierte Mindestlohn steigt zum 1. Januar auf 2249,03 Euro. Der minimale Bruttostundenlohn beträgt dann 10,83 bzw. 13 Euro.

 

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