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Luxemburg: Staat verdient an Bankenbeteiligung

Im Jahr 2008 wurde unter anderem die BGL BNP Paribas teilweise verstaatlicht. Seitdem hat der Luxemburger Staat an der Beteiligung an der Bank sehr viel Geld verdient. Durch Zinsen und Dividenden soll Luxemburg bereits 300 Millionen Euro durch die Beteiligung an der BGL BNP Paribas erhalten haben.

Für den Nationalstaat Luxemburg hat die Beteiligung an Banken, die im Jahr 2008 beschlossen worden ist, auch seine guten Seiten. In dieser Woche wurde bekannt, dass Luxemburg alleine in den letzten vier Jahren durch die Beteiligung an der BGL PNB Paribas Bank 300 Millionen Euro an Zinsen und Dividenden erhalten hat. Die Staatsbeteiligung an der BGL PNB Paribas Bank war während der Finanzkrise, die derzeit eigentlich immer noch andauert, nötig geworden. Die aktuellen Zahlen von 300 Millionen Euro wurden am Dienstag durch das Finanzministerium in Luxemburg bestätigt. An der französischen Großbank BNP Paribas hält der Staat ein Prozent des Kapitals im Wert von 476 Millionen Euro. An der Luxemburger Tochtergesellschaft BGL BNP Paribas beträgt der staatliche Anteil 34 Prozent. Allerdings lässt sich dieser Anteil schwer finanziell bewerten, denn die BGL PNB Paribas ist nicht an der Börse notiert. Aus diesem Grund lassen sich nur schwer kalkulierbare Aussagen über den Wert der Anteile treffen. Durch die staatliche Beteiligung erhalten vor allem die Steuerzahler wieder ein wenig von dem Geld zurück, dass sie letztendlich 2008 in die Banken investiert haben, um diese zu stützen.

 

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