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LBB zieht sich aus dem Ausland zurück

Die Landesbank Berlin (LBB) hat angekündigt, dass sich das Unternehmen bis 2014 aus dem Ausland zurückziehen möchte. Hiervon sind vor allem die Standorte London und Luxemburg betroffen. Die Niederlassungen sollen geschlossen werden. Die Landesbank Berlin führt an, dass man sich wieder auf das Kerngeschäft in Deutschland konzentrieren werde.

Die Landesbank Berlin hat in dieser Woche angekündigt, dass sie sich bis in das Jahr 2014 aus dem Ausland ersatzlos zurückziehen werde. Schlussendlich bedeutet dies, dass die Niederlassungen in London und Luxembourg bis dahin geschlossen werden. Während die Landesbank Berlin in London nur mit einer Niederlassung vertreten ist, trifft die Schließung Luxemburg härter. Die LBB betreibt in Luxembourg eine eigene Niederlassung und hat zudem noch eine Tochterbank, die Landesbank Berlin International. Beide sollen ersatzlos geschlossen werden. Die Landesbank Berlin führt zur Begründung an, dass man sich in Zukunft wieder stärker auf das Kerngeschäft in Deutschland konzentrieren werde. Aus diesem Grund habe man sich entschieden, die Niederlassungen im Ausland zu schließen. In Luxembourg beschäftigt die Landesbank Berlin derzeit 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Der Entschluss der Landesbank Berlin, sich aus dem Ausland zurückzuziehen, kommt eigentlich nicht sehr überraschend. Vielmehr ist er eine Konsequenz aus der Finanzkrise 2008. Damals gerierten viele Landesbanken in Deutschland in eine Schieflage, die sie selbst nicht mehr beheben konnten. Folglich wurden viele Landesbanken der Bundesrepublik Deutschland mit staatlichen Geldern in Milliardenhöhe gestützt. Nur auf diese Weise konnte der Zusammenbruch der Landesbanken verhindert werden. Aus diesem Grund heißt es nun auch bei der Landesbank Berlin schrumpfen.

 

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