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Jean-Claude Juncker im Neujahrsinterview: Luxemburg muss sparen

Der Luxemburger Regierungschef Jean-Claude Juncker hat in dem traditionellen Neujahrsinterview noch einmal die Notwendigkeit einer Sparpolitik in Luxemburg unterstrichen. Laut Juncker muss die Haushaltskonsolidierung das erste und wichtigste Ziel der Luxemburger Regierung sein. Dies müsse den Bürgern im Großherzogtum klar gemacht werden. Aus diesem Grund werde er versuchen, 2013 mehr Überzeugungsarbeit zu leisten.

In dieser Woche äußerte sich der Luxemburger Regierungschef Jean-Claude Juncker im traditionellen Neujahrsinterview über die Herausforderungen und Probleme, die im Jahr 2013 auf die politische Führung in Luxemburg zukommen werden. Außerdem hat Juncker noch einmal unterstrichen, wie wichtig die Haushaltskonsolidierung für den Staat Luxemburg ist. Die Regierung werde auch in Zukunft mit ihrem Kapital aushalten müssen, damit die Staatsverschuldung nicht über alle Maßen wächst. Hierfür sei auch von Nöten, dass der Staat, sofern die notwendig erscheine, weitere Einsparungen treffe. Dafür werde er sich auch 2013 verstärkt einsetzen. Im Rahmen von notwendigen Einsparungen müsse man auch die Bürger in Luxemburg stärker davon überzeugen, dass diese notwendig sind. Dies sei eine der Herausforderungen der Politik. Politisches Handeln müsse verständlich sein. Wenn die Luxemburger Regierung die Finanz- und Budgetprobleme nicht in den Griff bekommt, dann muss der Staat Luxemburg Jahr für Jahr neue Schulden aufnehmen. Die Folge ist ein Kreislauf, aus dem man nur schwer wieder herausbrechen kann.

Juncker kritisiert indirekt Medien und Gewerkschaften in Luxemburg

Der Regierungschef Jean-Claude Juncker hat in dem Neujahrsinterview aber auch die Medien und einige Gewerkschaften in Luxemburg indirekt kritisiert. Er warf diesen vor, dass sie bewusst oder unbewusst die Mentalität der Luxemburger Bürger, dass schon alles gut sei, aufrecht erhalten wollen. Aus diesem Grund werde politisches Handeln erschwert.

“Ich sage den Luxemburgern, auch wenn sie dann wütend werden, dass es ihnen im Prinzip gut geht,” fuhr Juncker fort. Es gebe aber eben auch sehr viele Menschen in Luxemburg, die Probleme hätten mit ihrem Einkommen bis zum Monatsende auszukommen. Es gebe Personen und Haushalte, für die seien 30 Euro monatlich mehr oder weniger ein reales Problem.

 

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