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Henkel kehrt Luxembourg den Rücken

Henkel wird nicht mehr länger in Luxembourg produzieren lassen. Bis jetzt wurde das weitbekannte Produkt Somat, Tabletten für Geschirrspüler oder Waschmaschinen, in Luxembourg hergestellt. Dort hatte Henkel seit einigen Jahren das Unternehmen Chemolux mit der Produktion beauftragt. Nun möchte sich Henkel nach Düsseldorf, dort befindet sich der Firmensitz, zurückziehen.

Der Großkonzern Henkel wird seine Produktion aus dem Großherzogtum Luxembourg abziehen und in Zukunft alles in Düsseldorf fertigen lassen. Bis jetzt waren die Somat-Tabletten, die für Geschirrspüler und Waschmaschinen benutzt werden, in Luxembourg hergestellt worden. Henkel hatte das Unternehmen Chemolux mit der Produktion beauftragt. Dass sich Henkel aus diesem Geschäft zurückzieht, könnte für etliche Abreitnehmer unangenehme Folgen haben. Laut Angaben von Chemolux könnten bis zu 140 Arbeitsplätze betroffen sein, wenn das Unternehmen keinen Weg findet, die Produktionslücke, die Henkel hinterlässt, zu schließen.
Henkel gab unterdessen an, dass man sich zu diesem Schritt entschieden habe, damit technologische Kompetenzen wieder in den Kern des Konzerns zurückkehren. Im Moment sollen Produktionshallen in Düsseldorf fertiggestellt werden, damit dort in Zukunft ebenso erfolgreich das Produkt Somat entwickelt werden kann.

Wie geht es bei Chemolux weiter?

Chemolux wurde 1982 gegründet und  gehört seit dem Jahre 2007 zu dem englischen Mc-Bride Konzern. Das Wer hat sich auf die Produktion von Tabs spezialisiert, die ihre Anwendung in Geschirrspülern und Waschmaschinen finden. Die Herstellung der Henkel Somat Tabs hat einen großen Teil der Produktion ausgemacht, denn das deutsche Unternehmen war bei Chemolux Hauptkunde. Henkel hat zum 31. Dezember die Verträge mit dem Werk in Luxembourg gekündigt.
Die Arbeitnehmer bei Chemolux können sich aber berechtigte Hoffnungen machen, dass nicht wie befürchtet 140 Stellen gestrichen werden müssen. Im Falle einer Produktionsverlagerung und einem strukturellen Umbruch innerhalb verschiedener Auftragsverträge, könnte innerhalb der McBride-Gruppe dafür gesorgt werden, dass vielleicht „nur“ 40 Arbeitsplätze wegfallen. Natürlich ist auch dies ein herber Verlust.

1 Comment

  1. Rocky says:

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