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Frank Schleck bei Tour 2012 einziger Dopingfall

Der Luxemburger Radprofi Frank Schleck vom Team RadioShack Nissan Trek ist der einzige Dopingfall der Tour de France 2012. Kein anderer Sportler war in diesem Jahr positiv getestet worden. Derweil ist weiter unbekannt, ob Frank Schleck nun wirklich absichtlich gedopt war.

Für den Sport ist es eine sehr gute Nachricht, die Luxemburger Fans dürfte es weit weniger erfreuen: Der Luxemburger Radprofi Frank Schleck vom Team RadioShack Nissan Trek ist der einzige Dopingfall der Tour de France 2012. Kein anderer Profi wurde in diesem Jahr bei der bedeutensten Rundfahrt positiv getestet. Dies wurde in dieser Woche durch den UCI bekannt gegeben. In verschiedenen Laboratorien waren die Proben der Starter bei der Tour de France analysiert worden. Frank Schleck war am zweiten Ruhetag der Tour ausgestiegen, nachdem bei ihm eine positive Probe bekannt geworden war. Die Fahnder hatten damals ein Verschleierungsmittel bei dem Luxemburger Fahrer entdeckt. Frank Schleck bestreitet bis heute, dass er dieses Mittel freiwillig zu sich genommen hat. Vielmehr habe man ihm das untergeschoben. Derzeit wird überprüft, wie viel Wahrheit hinter dieser Äußerung von Frank Schleck steckt. Allerdings wird man wohl sagen müssen, dass es für den Luxemburger schlecht aussieht, wenn er keine Zeugen oder Beweise aufweisen kann. Der Fall ähnelt ein wenig den Querelen, die seinerseit um Alberto Contador aufgekommen sind, als dieser behauptete, gefundene Dopingmittel im Blut über Fleisch aufgenommen zu haben. Obwohl diese Theorie damals durchaus schlüssig klang, entschied man sich für eine Sperre des Spaniers. Frank Schleck und seine zahlreichen Fans sollten sich folglich auf das schlimmste gefasst machen.

 

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