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Billigfluggesellschaft easyJet sogt weiter für Diskussionen

Die Billigfluggesellschaft easyJet möchte ab Oktober 2012 vom Flughafen Findel in Luxembourg nach London fliegen. Allerdings sorgt der Einstieg auf dem Flughafen Findel für viele Diskussionen. Andere Fluggesellschaften befürchten einen hohen Preisdruck, der durch easyJet generiert werden könnte. Die Gewerkschaft bangt um sichere Arbeitsplätze.

Die Billigfluggesellschaft easyJet möchte ab Oktober 2012 vom Flughafen Findel in Luxembourg aus die englische Hauptstadt London ansteuern. Angeblich möchte easyJet Flugtickets ab 19 Euro anbieten. Andere Fluggesellschaften, die ebenfalls vom Flughafen Findel nach London fliegen, sehen darin einen hohen Preisdruck, der im schlimmsten Fall sogar dazu führen könnte, dass diese Airlines sichere Arbeitsplätze aufgeben müssen. Im Moment fliegen noch Air France und British Airways die Strecke zwischen dem Flughafen Findel und London. Beide Fluggesellschaften können nicht mit den Preisen von easyJet mithalten.

Die Gewerkschaft OGBL befürchtet einen Preiskampf

Aufgrund der bevorstehenden Integration der Billigfluggesellschaft easyJet auf dem Flughafen Findel hat die Gewerkschaft OGBL die luxemburgische Regierung um ein Gespräch gebeten. Dies führten die Vertreter der Gewerkschaft mit dem Infrastrukturminister Claude Wiseler und Tourismus-Ministerin Francoise Hetto. Allerdings mussten die Minister beide zugegeben, dass sie keine rechtlichen Möglichkeiten haben, Billigfluggesellschaften wie easyJet vom Flughafen Findel abzuhalten. Das Unternehmen hat bereits alle erforderlichen Lizenzen und ist daher auch berechtigt den Flughafen in Luxembourg zu nutzen. Wiseler verglich die Situation mit ausländischen Lastwagen, denen man schließlich auch nicht verbieten könne, die Straßen durch Luxembourg zu benutzen.

Auch wenn die Gewerkschaft die rechtlichen Probleme verstanden hat, sieht sie dennoch ein großes Problem in der Billigfluggesellschaft easyJet. “Es ist für uns eher eine moralische und ethische Frage”, sagte OGBL-Gewerkschaftssekretär Hubert Hollerich. Er führte weiterhin an, dass easyJet Arbeitskräfte für 600 Euro im Monat engagiere und das es deswegen ganz offensichtlich ist, dass die etablierten Fluggesellschaften nicht mit den Ticketpreisen des neuen Anbieters mithalten können.

Dennoch werden moralische Argumente kaum ausreichen, um einen Start der easyJet-Maschinen vom Flughafen Findel aus noch verhindern zu können. Rein rechtlich hat die Gewerkschaft keine Mittel gegen den Billigfluganbieter.

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