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You Are Here: Home » German, News » Gesundheitskasse CNS erlässt Poliklinik-Gebühr

Die CNS beendet das Jahr finanziell sehr erfolgreich

Bei der Quadripartite-Sitzung der Gesundheitskasse CNS wurde beschlossen, dass man im kommenden Jahr die umstrittende Poliklinik-Gebühr von 2,50 Euro pro Aufenthalt wieder abschaffen werde. Dieser Schritt hat vor allem zwei wichtige Gründe. Zum einen ist die finanzielle Situation der CNS sehr erfreulich, denn die Kasse wird das jetzige Jahr wohl mit schwarzen Zahlen beenden. Zum anderen haben sich die Krankenhäuser und zahlreiche Patienten über die Poliklinik-Gebühr beschwert. Die einen, weil der administrative Aufwand viel zu hoch sei, die anderen, weil die Transparenz fehle und niemand so genau wisse, wann und in welchem Umfang er die Poliklinik-Gebühr zu entrichten habe. Indem die CNS auf die Gebühr von 2,50 Euro verzichtet, verliert sie rund 1,5 Millionen Euro im Jahr, denn dieser Betrag wurde nach Schätzungen jährlich durch die Poliklinik-Gebühr generiert.

Die CNS stockt ihre Rücklagen auf

Die Gesundheitskasse CNS in Luxembourg will aber nicht nur ihr Geld darauf verwenden, Leistungen billiger zu gestalten, sondern möchte einen nicht unerheblichen Teil der Einnahmen darauf verwenden, die eigenen Rücklagen aufzustocken. Gerade in Jahren, in denen das Gesundheitssystem stärker gefördert werden könnte, wären die Einlagen von zentraler Bedeutung.
Im Moment hat die CNS in Luxembourg Rücklagen von geschätzten 5,5 Prozent der Jahresausgaben. Bereits im nächsten Jahr möchte man diese Ersparnisse auf ungefähr 6,6 Prozent erhöhen. Dies würde einem Betrag von schätzungsweise knapp 140 Millionen Euro entsprechen. In den kommenden Jahren hofft die CNS weiter, ihre Einlagen erhöhen zu können. Im Jahr 2015 möchte der CNS-Vorstand im Notfall auf rund 10 Prozent der Jahresausgaben zurückgreifen können.

Einzig die Ärzte fühlen sich “als Verlierer”

Die hohen Gewinnzahlen der Gesundheitskasse CNS in Luxembourg lassen sich vor allem durch die Gesundheitsreform erklären. Diese hatte große Einsparungen zur Folge und dies nicht nur bei den Tarifen für Ärzte. Nun fordern die Ärzte diese Einsparungen wieder rückgängig zu machen und die Tarife wieder auf das Niveau, das vor der Reform vorherrschte, anzuheben. Dies wurde allerdings abgelehnt, denn die Forderungen seien nicht realisierbar.

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