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Geschichte des Denkmals

Das bronzene Denkmal auf dem Clairefontaine-Platz in der Luxembourger Innenstadt wurde von einem fränzösischen Bildhauer mit dem Namen Jean Cardoty entworfen. Es wure im Jahre 1990 zu Ehren Großherzogin Charlotte von Luxembourg errichtet, die von 1919 bis 1964 die Landesfürstin von Luxembourg war. Das Denkmal wurde am 29.April 1990 unter den Augen der großherzoglichen Familie eingeweiht.

Interpretation des Denkmals

Das Kunstwerk misst eine Höhe von 2,75m und steht auf einem treppenförmigen, tellerrunden Sockel. Es zeigt die damalige Großherzogin Charlotte, die in einen Mantel gehüllt ist. Der rechte Arm ist dabei zum Gruß mit zum Himmel gewandter Handfläche gestreckt.

Im Volksmund ist das Denkmal jedoch auch als “Heeschefraa” bekannt, was übersetzt so viel wie “Bettelfrau” heißt. Diese Betitelung stammt aus der Missinterpretation der ausgestreckten Hand, die auf einige Menschen scheinbar wie eine bettelnde Hand wirkt.

Die Großherzogin

Charlotte folgte ihrer Schwester Marie-Adelheid im Jahre 1919 auf den Thron der Großherzogin. Nach der Flucht ins Exil im Jahre 1940 nach Kanada und London, wurde die Großherzogin vorallem durch ihre Radioansprachen über die BBC zum Symbol der Freiheit und der Unabhängigkeit Luxembourgs. Nach der Befreiung  durch amerikanische Truppen im Jahr 1944 kehrten erst Prinz Felix und Erbgroßherzog Jean unter tosendem Applaus der Bevölkerung nach Luxemburg zurück, bevor Charlotte im April 1945 heimkehrte und in der folgenden Zeit die zerstörten Städte und Dörfer besuchte.

Im November 1964 überließ Charlotte ihrem Sohn Jean den Thron nach 45 Jahren Amtszeit.

Charlotte starb am 9.Juli 1985 auf Schloss Fischbach und wurde in der Kathedrale von Luxemburg begraben.

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