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You Are Here: Home » European Union, News » Badegewässer in Luxembourg überdurchschnittlich verschmutzt

Badegewässer in der Europäischen Union sehr gut

Eine Studie der Europäischen Union hat die Badegewässer in der EU untersucht. Laut den Ergebnissen sind die Wasserqualitäten überdurchschnittlich gut. Das Land Luxembourg liegt mit seinen Badegewässern deutlich unter dem europäischen Standard. Zypern Malta und Griechenland haben die saubersten Gewässer zum Baden.

Die Europäische Union hat in einer großangelegten Studie die Badegewässer in ihren Mitgliedsländern untersucht. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten Badegewässer in den verschiedenen Ländern sehr sauber sind. Vor allem die Badegewässer in den Reisezielen Spanien, Italien und Portugal erhielten sehr gute Bewertungen. 80 Prozent der überprüften Badegewässer erhielten die Bewertung „ausgezeichnet“. Die Studie über die Badegewässer wurde am Mittwoch in Brüssel von der Kommission der Europäischen Union vorgestellt. Im Gegensatz zu vielen Badegewässern in der Europäischen Union hat das Land Luxembourg eher mittelmäßige Ergebnisse in der besagten Studie erzielt. Neun von 20 untersuchten Badegewässern mussten nach der Studie geschlossen werden, weil die Wasserqualität nicht gut genug gewesen ist.

22.000 Stellen wurden untersucht

Insgesamt wurden im europäischen Raum 22.000 Stellen untersucht. Die Wasserqualität der meisten Badegewässer, die sich in Gebieten bekannter Reiseziele befinden, ist gut. Das sauberste Wasser bieten Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland. Entsprechend einer Grafik erfüllten aber kaum mehr als die Hälfte der luxemburgischen Gewässer die Anforderungen der 2006 erlassenen europäischen Richtlinien. Zusammen mit den Niederlanden, Litauen und Belgien würde das Großerherzogtum einen erstaunlich niedrigen Prozentsatz an Gewässern aufweisen, die die strikten Kriterien einhalten würden, so die Studie.

Deutschland: Baden fast überall möglich

Die Studie der europäischen Union hat ergeben, dass in den Niederlanden zehn Prozent der Gewässer nicht den Anforderungen der EU entsprechen. Damit nimmt das Land den unrühmlichen Spitzenplatz in dieser Kategorie ein. . In Deutschland hingegen ist Baden und Schwimmen fast überall bedenkenlos möglich. Mehr als 95 Prozent der Gewässer genügen dort den Mindestanforderungen der EU.

Die regelmäßige Überwachung der Wasserqualität unterliegt den örtlichen Behörden der einzelnen Länder. In Laboratorien werden entnommene Proben untersucht. Gemessen wird die Konzentration von Bakterien, die auf Verschmutzung durch Abwässer oder Gülle hinweisen. Bei mangelhafter Qualität müssen Warnungen ausgegeben werden.

 

 

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