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ArcelorMittal will 25 Prozent einsparen

ArcelorMittal will in den nächsten Jahren 25 Prozent in der firmeneigenen Verwaltungsstruktur einsparen. Zunächst wurde befürchtet, dass auch Luxembourg von diesen Maßnahmen betroffen sein könnte. Nun hat ArcelorMittal aber versichert, dass man sich in Luxembourg keine Sorgen machen müsse. Dies wurde auch durch den Wirtschaftsminister bestätigt.

ArcelorMittal gehört zu den größten Unternehmen in Luxembourg. Dennoch hat der Stahlriese in den letzten Monaten deutlich unter dem schwächelnden Absatzmarkt zu leiden. Es sind längst nicht mehr alle Werke in Betrieb und viele Mitarbeiter müssen erst einmal Kurzarbeit erledigen. In den kommenden Monaten möchte ArcelorMittal ungefähr 25 Prozent in der firmeneigenen Verwaltungsstruktur einsparen. Im Rahmen dieser Maßnahme könnte es auch zu Entlassungen kommen. Allerdings soll das Großherzogtum Luxembourg nicht nachteilig betroffen sein. Dies wurde sowohl durch ArcelorMittal, als auch durch den Wirtschaftsminister Etienne Schneider bestätigt. Der Stahlkonzern soll sich gegenüber Luxembourg verpflichtet haben, dass die geplante Restrukturierung im Bereich Flachstahl keine negativen Folgen für Luxembourg haben wird. Demnach sind auch keine Arbeitsplätze in Luxembourg betroffen. Die Angestellten von ArcelorMittal können aufatmen.
Der Entschlackungsplan ist mit der Beraterfirma McKinsey ausgearbeitet worden. Betroffen sind insbesondere Belgien, Frankreich und Spanien.
Wie es in den kommenden Jahren mit ArcelorMittal weitergehen wird in Luxembourg ist dennoch nicht klar. Das Unternehmen muss sich schnell von der finanziellen Schieflage erholen, damit die Produktionsstätten auch weiterhin genutzt werden können.

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