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Euroraum: Historischer Hoch bei Arbeitslosenzahlen

Das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat)  hat am Freitag in Luxembourg die Arbeitslosenzahlen für die 17 Euro-Länder für den Monat April 2012 veröffentlicht. Die Zahlen sind erschreckend und befinden sich auf einem neuen Rekordhoch. Insgesamt waren im April  über 17 Millionen Menschen in den Euro-Ländern ohne Arbeit. Das entspricht einer Quote von elf Prozent.

Am vergangenen Freitag hat das Statistische Amt der Europäischen Union die Arbeitslosenzahlen in Luxembourg für den Monat April 2012 veröffentlicht. Bei dieser Studie wurden nur die 17 verschiedenen Euro-Länder berücksichtigt. Die Zahlen sind erschreckend. Insgesamt hatten im Monat April 2012 17,4 Millionen Menschen keine Arbeit. Damit stieg die Arbeitslosigkeit in den 17 Ländern, die die gemeinsame Währung Euro haben, auf ein neues Rekordniveau. Prozentual waren ungefähr elf Prozent der Menschen in den 17 Euro-Ländern ohne Arbeit.

Griechenland und Spanien stecken in der Krise

Vor allem die Arbeitslosigkeit in Spanien und Griechenland gibt Anlass zur Sorge. Dort liegen die Arbeitslosenquoten noch immer deutlich über 20 Prozent. Vor allem die Arbeitslosigkeit vieler junger Menschen kann kaum bekämpft werden. Dies führt dazu, dass diese schon früh in ihrem Leben frustriert werden und wenig Perspektive sehen. Die Zahlen des Statistischen Amts der Europäischen Union verdeutlichen, dass gerade in diesen Ländern ein hoher Handlungsbedarf herrscht.
In Luxembourg liegt die Arbeitslosenquote ziemlich stabil bei 5,2 Prozent. Dieser Wert schlägt sich im Vergleich zu den anderen Ländern des Euroraums beachtlich. Lediglich in Österreich sind mit 3,9 Prozent noch weniger Menschen ohne Beschäftigung.
Dennoch zeigen die Zahlen insgesamt, dass die Krise den Euroraum noch fest im Griff hat.

 

 

 

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